Back2Town I 2004
Orientierungswanderung voller Erfolg
Lichtenberg/Linz
Am vergangenen Samstag fand nördlich von Linz die 1. Expedition Back 2 Town statt. Es handelte sich hier um ein sogenanntes Orientierungswandern, bei dem die Bedingungen durch Nebel und Regen erschwert wurden. Allerdings hat sich eigenartigerweise bei einigen Teilnehmern der Nebel im Laufe des Tages zusehends verdichtet, obwohl es eigentlich wettermäßig immer besser wurde.
Start der Wanderung war in Lichtenberg, dann wurde über die Labestellen auf der Gis, Pöstlingberg und Exenschläger marschiert, wobei die Organisatoren teilweise befürchteten, dass es mittelfristig zu einem Engpass an Elektrolyt- und Erfrischungsgetränken kommen könnte. Darüber hinaus war auch die von den Sportlern mitgebrachte Eigenverpflegung nicht unbeträchtlich, diese wurde großteils in eigenen ergonomisch geformten Aluminiumbehältern (sog. ‚Flatman’ )mitgeführt.
Robert H. vom Wanderklub der Exekutive Linz dürfte sich auf das Vorhandensein weiterer Labestationen sowieso nicht verlassen haben, ihm war die Elektrolyt-Überdosierung bereits auf der Gis deutlich anzusehen. Für die Amateursportler unter unseren Leser: Dieser kritische Zustand äußert sich vor allem in Sprach- und Koordinationsproblemen, und erschwert die Fortbewegung im Gelände erheblich. Hier dürfte auch der Grund für dessen überaus schlechte Zeit zu suchen sein, ist doch Robert H. sonst immer einer der Schnellsten. Trainingspartnerin Kunigunde R. wüsste darüber wohl Näheres zu berichten, war aber für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Auch dürfte sich Robert H. in der Nachdosierung etwas verschätzt haben, so wird aus zuverlässigen Quellen (Name der Red. bekannt) berichtet, er hätte, ausgestattet mit einem äußert kleidsamen Regenumhang, versucht in der Gründbergstraße den Verkehr zu regeln.
Den Sieg bei der diesjährigen Veranstaltung trugen Dagmar Reitberger und Gerald Fauland davon, die von Anfang an zum Kreis der Favoriten zählten, ausschlaggebend dürfte letztendlich die kompromisslose und teilweise brutale Routenwahl gewesen sein. Sichtlich stolz und neidlos anerkannte Hermann Reitberger die tolle Leistung seiner Gattin.
Die weit angereisten Sportlerinnen aus Linz Süd, Vöcklabruck und Braunau hatten zum Teil Pech bei der Auslosung und zogen Partner, die nicht ganz austrainiert oder ortsunkundig waren, umso erwähnenswerter, dass es alle Teams vor Sonnenuntergang ins Ziel schafften.
Wielange die anschließende Siegesfeier dauerte war bei Redaktionsschluss nicht bekannt, allerdings wurde bereits dort von den meisten Athleten mit dem Training für B2T II begonnen, zumindest was die Steigerung der Elektrolytverträglichkeit betrifft. Eine ähnliche Veranstaltung für 2005 wurde jedenfalls bereits ins Auge gefasst.
Dirty Harry für CNN, Mühlviertel








